Kategorie: Literatur

  • Die beiden Welten – Gedicht von J. W. von Goethe

    Wer sich selbst und andre kennt,
    Wird auch hier erkennen:
    Orient und Okzident
    Sind nicht mehr zu trennen.

    Sinnig zwischen beiden Welten
    Sich zu wiegen, lass ich gelten;
    Also zwischen Ost und Westen
    Sich bewegen, sei’s zum Besten.

    In einer Zeitenwende, in der Brücken bewusst eingerissen werden, sich der bereits vorhandenen Brücken zu besinnen, sowie neue Brücken zu erahnen und auszugestalten – das ist etwas, was jeder Einzelne auch derzeit leisten kann.